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Nachfolgend finden Sie unsere täglichen Nachrichten aus der Immobilienbranche.
Wir hoffen, das ein oder andere Thema auch für Sie gefunden zu haben.


5. März 2018
Neuigkeiten aus der Immobilienbranche
Mieten & Vermieten: Urteil: Mieterhöhung wird durch drei Zahlungen bestätigt

In einem aktuellen Urteil entschied der Bundesgerichtshof, dass die Zustimmung für eine Mieterhöhung erfolgt ist, wenn der Mieter dreimal vorbehaltlos die erhöhte Miete gezahlt hat. Der Vermieter kann im Gegenzug nicht auf eine schriftliche Zustimmung bestehen (AZ VIII ZB 74/16).

Im vorliegenden Fall hatte eine Vermieterin ihre Mieterin aufgefordert, der Mieterhöhung per schriftlichem Dokument zuzustimmen. Die Mieterin hatte jedoch bereits drei Monate die erhöhte Miete vorbehaltlos gezahlt und reichte ihre Zustimmung im darauffolgenden Monat nach. Die Vermieterin weigerte sich anschließend, die entstandenen Kosten für den Rechtsstreit zu übernehmen und legte Beschwerde ein.

Das Gericht erklärte nun aktuell, dass die Vermieterin die Kosten für den Rechtsstreit selbst tragen muss. Durch die dreimalige Zahlung der erhöhten Miete sah der BGH ihren Anspruch auf Zustimmung als erfüllt an.
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2. März 2018
Neuigkeiten aus der Immobilienbranche
Guter Rat: Frisch auf den Tisch: Gemüseanbau für alle Gärten und Balkone

Frisches Gemüse kann jeder anbauen und ein Küchengarten kann die unterschiedlichsten Größen und Varianten haben. Ob im Garten, im Hochbeet, auf dem Balkon oder Fensterbrett – der eigene Salat oder die Kräuter zum Würzen gedeihen sogar auf kleinsten Flächen. Mit einem neuen Ratgeber zeigt Stiftung Warentest verschiedene Möglichkeiten zum eigenen Gemüsegarten auf.

Die neue Broschüre enthält alles Wissenswerte über die Auswahl der Pflanzen über die Planung bis hin zur Pflege und Ernte. Für Einsteiger und erfahrene Gartenfreunde gibt es wertvolle Ratschläge und einfache Rezepte für Vitaminquellen. Neben Informationen zu den verschiedenen Gemüsesorten erhält der Leser Tipps für neue Gerichte.

Küchengarten hat 144 Seiten und ist im Handel erhältlich oder kann online unter www.test.de/kuechengarten bestellt werden.

Quelle: Stiftung Warentest
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1. März 2018
Neuigkeiten aus der Immobilienbranche
Marktdaten: Studie: Für mehr Wohneigentum fehlt es an Eigenkapital

Für keine andere Anschaffung verschulden sich die Deutschen so sehr wie für Immobilien. Nichts desto trotz stagniert die Wohneigentumsquote laut aktuellen Marktbeobachtungen des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) bei rund 45 Prozent. Einen wesentlichen Grund für diesen Trend sehen die Marktbeobachter in zu wenig Eigenkapital.

Lediglich elf Prozent der Mieter sind laut der Studie des IW in der Lage, 20 bis 30 Prozent des Kaufpreises aufzubringen. Damit nimmt Deutschland im europäischen Vergleich den vorletzten Rang ein, nur in der Schweiz leben noch weniger Menschen in den eigenen vier Wänden. Dem IW zufolge ist diese Entwicklung bei den aktuellen Wirtschaftsbedingungen eher überraschend, da in anderen Ländern die Wohneigentumsquote bei guter Konjunktur in der Regel deutlich ansteigt.

Insbesondere junge Menschen mit mittlerem Einkommen sind der Studie zufolge nicht in der Lage, das notwendige Eigenkapital aufzubringen. Nur 13 Prozent der 25 bis 34-jähringen lebten 2016 im eigenen Zuhause. Das IW sieht nun die Bundesregierung in der Pflicht, die erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen. Beispielsweise könnten Anpassungen in der Grunderwerbssteuer helfen, den Kapitalmangel zu überwinden.

Quelle: IW
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28. Februar 2018
Neuigkeiten aus der Immobilienbranche
Baubranche: Bautipp: Vor Vertragsabschluss Baugrund untersuchen!

Ob Keller oder Bodenplatte – jedes Haus muss sicher gegründet werden, teilt der Verband Privater Bauherren e.V. aktuell mit. Entscheidend ist, dass die Beschaffenheit des Baugrundes bekannt ist und ein Baugrundgutachten erstellt wurde. Denn dieses liefert die Basis für die weitere Bauplanung.

Doch auch wenn ein Gutachten vorliegt, sollten Bauherren sich nicht allein mit der Vorlage zufrieden geben, sondern auf die Ergebnisse achten. Demnach macht es den VPB-Experten zufolge keinen Sinn, die Bauplanung vor dem Gutachten zu erstellen. Denn je nach Beschaffenheit des Baugrunds können Konstruktion und Ausführung des Unterbaus erheblich variieren. Liegt bei Vertragsabschluss noch kein Gutachten vor, sehen sich Bauherren gegebenenfalls mit Nachträgen und Zusatzkosten konfrontiert.

Zwar haben Eigentümer nach dem neuen Bauvertragsrecht seit Anfang 2018 das Recht, einseitig eine Änderung der Leistung anzuordnen, doch handelt es sich hierbei um ein kompliziertes Verfahren. In jedem Fall sollten Bauherren die berechneten Kubikmeter Aushub mit den vertraglich vereinbarten Posten vergleichen, bevor sie die Rechnung anweisen. Handschriftlich geänderte Lieferscheine oder abweichende Lieferscheine des Fuhrunternehmens sollten ebenfalls nicht akzeptiert werden.

Quelle: VPB
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27. Februar 2018
Neuigkeiten aus der Immobilienbranche
Energieeffizienz: Studie bestätigt: Wärmepumpen sind wichtigste Heiztechnik der Zukunft

In einer aktuellen Langzeitbeobachtung hat das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) die Effizienz von Wärmepumpen im Gebäudebestand bestätigt. Die Ergebnisse haben gezeigt: Im Vergleich zu einem früheren Projekt hat sich die Effizienz der Luft/Wasser-Wärmepumpen um etwa 20% gesteigert.

Nach wie vor werden Heizung und Warmwasser weitestgehend von fossilen Energien abgedeckt. Experten sehen daher enormes Potenzial, alternative Umweltenergien für Heizzwecke nutzbar zu machen. Vor diesem Hintergrund hat das Forschungsinstitut angekündigt, seine Aktivitäten in diesem Bereich massiv auszubauen, unter anderem mit Konzepten für Wärmepumpenkonzepte in Mehrfamilienhäusern.

Laut ISE soll die Heiztechnik bis 2050 65 bis 90 Prozent der Niedertemperaturwärme in Gebäuden bereitstellen. Insbesondere die neue Generation von Anlagen, die in den vergangenen Jahren installiert wurden, weisen eine deutlich höhere Produktivität auf.

Quelle: ISE
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26. Februar 2018
Neuigkeiten aus der Immobilienbranche
Mieten & Vermieten: Betriebskostenabrechnung: Nachweis über Richtigkeit ist Vermietersache

Der Bundesgerichtshof entschied in einem aktuellen Urteil, dass der Nachweis über eine korrekt erstellte Betriebskostenabrechnung zu den Pflichten des Vermieters gehört, wenn Mieter diese als fehlerhaft beanstanden. Hierzu ist er verpflichtet, die Ablesebelege aller anderen Mietparteien zur Einsicht zur Verfügung zu stellen (AZ VIII ZR 189/17).

Im vorliegenden Fall hatten sich Mieter geweigert, eine Nachzahlung von 200 Euro für in der Betriebskostenabrechnung enthaltene Heizkosten zu leisten. Von 2013 auf 2014 erhöhten sich diese von 3.500 auf 3.900 Euro. Die Mieter erklärten diese Erhöhung für nicht plausibel und verlangten, die Ablesebelege aller Wohnungen einzusehen.

Nachdem Amts- und Landgericht der Zahlungsaufforderung zugestimmt hatten, gab der Bundesgerichtshof nun aktuell den Mietern recht. Bei einer Nachforderung von Betriebskosten liegt die Darlegungspflicht und Beweislast beim Vermieter. Solange die Einsicht in alle Belege verweigert wird, muss auch keine Nachzahlung geleistet werden.
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23. Februar 2018
Neuigkeiten aus der Immobilienbranche
Guter Rat: Hausratversicherung: Wer haftet wofür?

Wer eine Versicherung für sein Haus abschließt, hofft darauf, dass der Schaden niemals eintritt. Denn auch wenn augenscheinlich alle Risiken abgesichert sind, können sich gerichtliche Auseinandersetzungen jahrelang um die Frage drehen, welche Schäden wirklich abgedeckt sind. Um Hausbesitzern hierbei eine praktische Hilfestellung zu bieten, hat die LBS einen Ratgeber mit Beispielfällen erarbeitet.

Der Ratgeber enthält neun Fälle von Einbruchsdiebstählen, Wasserschäden sowie Nachbarschaftshilfe. So wird beispielsweise ein Fall dokumentiert, bei dem eine Hausratversicherung ihre Entschädigungssumme bei Diebstahl auf bis zu 20.000 Euro beschränkt hatte. Im vorliegenden Fall entwendeten die Einbrecher jedoch teure Armbanduhren im Wert von 90.000 Euro. Mit einer Erstattung von 35.000 Euro erklärte die Versicherung, bereits kulant gewesen zu sein. Der Zivilsenat gab hierbei der Versicherung recht.

In einem anderen Fall übernahm ein Eigentümer die Gartenbewässerung seines Nachbarn. Nachdem er vergessen hatte, die Wasserzufuhr abzudrehen, kam es zu einem erheblichen Schaden am Haus. Der Bundesgerichthof entschied jedoch, dass der Beklagte nicht für den Schaden aufkommen muss, da kein Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit festzustellen gewesen war. Weitere Informationen sind unter lbs.de erhältlich.

Quelle: LBS
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22. Februar 2018
Neuigkeiten aus der Immobilienbranche
Marktdaten: Wohnungsmarkt: Mietpreise steigen bundesweit um 4,5 Prozent

Die Mieten bei Neuverträgen sind im Jahr 2017 um 4,5 Prozent auf durchschnittlich 7,99 Euro pro Quadratmeter angestiegen. Dies sind die Ergebnisse einer aktuellen Auswertung des Bundesinstituts für Bau-, Stadt-, und Raumforschung (BBSR). Damit hat sich die Preisentwicklung nur gering abgeschwächt: Im Vorjahresvergleich waren die Mieten um 4,9 Prozent gestiegen.

Besonders stark zogen die Mieten in den Metropolen Deutschlands wie München, Frankfurt am Main und Stuttgart an. Mit 16,65 Euro pro Quadratmeter führt die bayerische Hauptstadt jedoch die Liste der teuersten Mieten an. Frankfurt folgt mit 13,09 Euro und Stuttgart belegt mit 12,62 Euro den dritten Platz.

Wer jedoch etwas außerhalb der beliebten Großstädte sucht, kann auf deutlich geringere Angebotsmieten zurückgreifen. In ländlichen Gegenden werden Wohnungen bereits für weniger als 4,50 Euro pro Quadratmeter inseriert.

Quelle: BBSR

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21. Februar 2018
Neuigkeiten aus der Immobilienbranche
Baubranche: Bautipp: Nachrüsten beim Altbau bedenken!

Wer ein Bestandsgebäude kauft, das bis zum 1. Februar 2002 noch bewohnt wurde, sollte sich innerhalb der ersten zwei Jahre nach der Grundbucheintragung über seine Nachrüstpflichten informieren. Diese sind in der Energieeinsparverordnung (EnEV) zu finden, teilt der Verband Privater Bauherren e.V. (VPB) aktuell mit.

Konkret bedeutet das für die neuen Eigentümer: Alle zugänglichen Warmwasserleitungen und die dazugehörigen Armaturen in ungeheizten Räumen müssen gedämmt werden. Auch die jeweils obersten Geschossdecken, die beheizten von unbeheiztem Raum trennt, müssen mit einer Dämmung versehen werden. Üblicherweise handelt es sich hierbei um die Decken zwischen Wohnraum und Dachbodengeschoss.

Darüber hinaus müssen alle flüssig oder gasförmig befeuerten Heizkessel mit über 30 Jahren Betriebszeit ausgetauscht werden. Eine Ausnahme bilden Niedrigtemperatur- und Brennwertkessel. In der Regel finden Käufer einen Hinweis auf ihre Nachrüstpflichten im Energieausweis des Gebäudes. Die Nachrüstpflichten gelten darüber hinaus ebenfalls für Erben einer Immobilie.

Quelle: VPB
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20. Februar 2018
Neuigkeiten aus der Immobilienbranche
Energieeffizienz: Energiesanierung: Wärmedämmung und Brandschutz schließen sich nicht aus

Wie das Deutsche Energieberater-Netzwerk e.V. (DEN) mitteilt, ist eine energetische Sanierung durchaus mit einem ausreichenden Brandschutz vereinbar. Nach mehreren Brandfällen im In- und Ausland war insbesondere die Verwendung von Polystrol im Gebäudebau und besonders bei Fassadendämmungen scharf kritisiert worden.

Führende Brandexperten warnen jedoch anlässlich eines Treffens des DEN sowie der Führung der Feuerwehr Frankfurt / Main vor voreiligen Schlüssen. Bei den verwendeten Materialien sei vor allem die Geschwindigkeit des Abbrennens entscheidend – ein striktes Verbot von brennbaren Materialien durch falsch verstandenen Aktionismus sei nicht zielführend.

Wichtig für Eigentümer sei, dass sich sowohl nicht brennbare als auch normal entflammbare Materialien für die Dämmung und den Bau von Gebäuden eignen – vorausgesetzt ein ausreichender Brandschutz ist Teil einer sorgfältigen Planung. So sollten beispielsweise nicht brennbare Materialien stets bei Hochhäusern und im Erdgeschoss zum Einsatz kommen.

Quelle: DEN
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19. Februar 2018
Neuigkeiten aus der Immobilienbranche
Facility Management: Urteil: Eigentümer haftet bei Brand durch Handwerker

Der Bundesgerichtshof entschied in einem aktuellen Urteil, dass ein Eigentümer für Schäden aufkommen muss, die in Folge von Reparaturarbeiten durch einen Handwerksbetrieb an seinem Haus verursacht wurden. Dies gilt ebenfalls für Schäden am Nachbarhaus (AZ V ZR 311/16).

Im vorliegenden Fall hatten Hauseigentümer einen Dachdeckerbetrieb beauftragt, Reparaturen am Flachdach ihres Hauses durchzuführen. Bei den Heißklebearbeiten verursachte der Handwerker schuldhaft einen Brand, der das gesamte Haus zerstörte und ebenfalls das angebaute Nachbarhaus beschädigte. Anschließend forderte die Versicherung der Nachbarin von den Erben der inzwischen verstorbenen Eigentümer Ersatz, da der zur Zahlung verurteilte Dachdecker Insolvenz angemeldet hatte.

Das Gericht entschied nun, dass die Erben der ehemaligen Eigentümer den Schaden ersetzen müssen. Der Versicherung stehe, so das Urteil, ein verschuldensunabhängiger nachbarrechtlicher Ausgleichsanspruch zu.
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