Steuern & Finanzierung: Zinswende: Das sollten Hauskäufer beachten!

Die Zeit der Niedrigzinsen könnte sich laut aktuellen Informationen der Landesbausparkassen (LBS) dem Ende zuneigen. Bereits seit einiger Zeit werden in der Europäischen Zentralbank die Forderungen nach einer Zinswende immer lauter. Hinzu kommt, dass der Referenzzins im Interbankengeschäft, der 10-Jahres-MidSwap, mit 1,16 Prozent so hoch war wie zuletzt vor 30 Monaten.

Stets eng verbunden mit einer Wende in der Zinspolitik ist eine Preissteigerung für Immobiliendarlehen. Zukünftigen Hauskäufern wird daher empfohlen, sich bei Kreditverträgen die niedrigen Zinsen von heute abzusichern – beispielsweise über ein Bausparkonto. Hierbei wird der Abschlusszinssatz für das spätere Bauspardarlehen festgelegt und bringt keine unangenehmen Überraschungen mit sich.

Ein Beispiel: Bei einem aktuellen Zins von 1,5 Prozent und 10 Jahren Laufzeit für ein 200.000 Euro-Darlehen fallen monatliche Zinskosten von 250 Euro an. Erhöht sich der Zins auf 2,5 Prozent, fällt die Belastung pro Monat mit 416 Euro bereits deutlich höher aus.  Allein durch die Zinssteigerung können sich im Laufe der 10 Jahre also rund 18.000 Euro summieren. Hauskäufer sollten sich daher unbedingt mit der Zinsabsicherung bei ihren Darlehensverträgen beschäftigen und Alternativen prüfen.

Quelle: LBS
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