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Nachfolgend finden Sie unsere täglichen Nachrichten aus der Immobilienbranche.
Wir hoffen, das ein oder andere Thema auch für Sie gefunden zu haben.


19. April 2018
Neuigkeiten aus der Immobilienbranche
Marktdaten: Wohnungsbau: Preise für Neubauten steigen rasant an

Der Wohnungsneubau in deutschen Städten wird in Zukunft noch teurer. Das hat das Statistische Bundesamt (Destatis) aktuell mitgeteilt. Im Februar stiegen die Baupreise im Vorjahresvergleich demnach um vier Prozent. Dies bedeutet den stärksten Preisanstieg seit zehn Jahren. 2007 hatten sich die Preise um 5,8 Prozent verteuert.

Besonders betroffen sind die Rohbauarbeiten, die um 4,4 Prozent angestiegen sind. Bereits im Sommer 2017 kündigte sich diese Entwicklung an, für die Experten die Bauwirtschaft mit verantwortlich gemacht hatten. Auch die Preise für Ausbauarbeiten wie  Gas-, Wasser- und Entwässerungsanlagen, Estricharbeiten, Tischlerarbeiten oder Metallbauarbeiten wurden mit einem Plus von insgesamt 3,6 Prozent deutlich teurer.

Den Grund für die hohen Baupreise sehen Branchenverbände in der hohen Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum in den großen Städten. Zu wenig verfügbares Bauland treibt die Kosten in die Höhe und Spekulationen auf Grundstücke sowie immer weiter steigende Auflagen für CO2-Einsparungen tragen ebenfalls zu der aktuellen Entwicklung bei.

Quelle: Destatis
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18. April 2018
Neuigkeiten aus der Immobilienbranche
Baubranche: Bautipp: Treppen am Eingangsbereich vermeiden!

Kleine Treppenaufgänge sind besonders bei Neubauten üblich. Etwa zwei bis drei Stufen über dem Erdniveau planen die Baufirmen die Eingänge, um so die Abdichtung des Kellers ausreichend hochziehen und Schäden durch Feuchtigkeit vermeiden zu können. Das ist zwar praktisch, doch auf lange Sicht nicht unbedingt zum Vorteil des Eigentümers, teilt der Verband Privater Bauherren e.V. (VPB) aktuell mit.

Denn durch diese Bauausführung verlieren die Bewohner den Bauexperten zufolge enorm an Wohnkomfort. Was zunächst vielleicht nur als etwas hinderlich angesehen wird, kann im Alter zu einem unüberwindbaren Hindernis werden. Sind die Eigentümer irgendwann auf einen Rollstuhl oder eine Gehhilfe angewiesen, müssen mit viel Aufwand Schrägen oder Rampen konstruiert werden.

Der VPB rät daher, bereits von Anfang an Eingangsstufen zu vermeiden und mit Schrägen zu planen. Allerdings ist hierbei eine professionelle Beratung und Konstruktion unerlässlich, um Nässe aus den Wohnräumen fern zu halten.

Quelle: VPB
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17. April 2018
Neuigkeiten aus der Immobilienbranche
Energieeffizienz: Solarstrom: Neues Beratungstool für Batteriespeicher vergleicht und spart Geld

Batteriespeicher für Solaranlangen liegen derzeit im Trend. Jährlich steigt die Nachfrage nach Solarstromspeicherung und immer mehr Eigentümer investieren in die Unabhängigkeit von den örtlichen Anbietern. Wie das Öko-Institut aktuell bekannt gibt, macht ein neues Beratungstool die Wirtschaftlichkeit von Photovoltaik-Anlagen und deren Speichergeräten nun transparent.

Denn oft ist eine Investition in einen neuen Solarstromspeicher allein nicht rentabel. Erst wenn dazu ineffiziente Haushaltsgeräte ausgetauscht und der Verbrauch gesenkt wird, ergeben sich deutliche finanzielle Vorteile. Mit dem Tool werden daher erstmals Investitionen für den Kauf eines Speichers mit denen für Stromsparmaßnahmen im Haushalt kombiniert.

Das Excel-basierte Tool wurde im Rahmen einer Studie zur Bürgerbeteiligung an der Energiewende entwickelt und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Interessenten finden unter www.ecotopten.de.de weitere Informationen und Download-Möglichkeiten.

Quelle: Öko-Institut
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16. April 2018
Neuigkeiten aus der Immobilienbranche
Immobilienkauf: Urteil: Immobilienkäufer muss für fällige Sonderumlage zahlen

Der Bundesgerichtshof entschied in einem aktuellen Urteil, dass ein Erwerber von Wohn- oder Teileigentum für eine Sonderumlage haftet, die nach dem Eigentümerwechsel fällig wird. Dies gilt auch, wenn die Umlage bereits vor dem Verkauf beschlossen wurde (AZ V ZR 257/16).

Im vorliegenden Fall hatte eine Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) von einem Eigentümer gefordert, der Zahlung einer Sonderumlage nachzukommen. Zur Finanzierung dringender Baumaßnahmen wurde bereits vor Verkauf eine Summe von 60.000 Euro beschlossen, von denen 2.400 Euro auf den neuen Eigentümer entfielen. Der Eigentümer argumentierte jedoch, dass er nicht für Beschlüsse vor dem Erwerb in Haftung genommen werden kann.

Das Gericht entschied jedoch aktuell zugunsten der WEG. Ein Eigentümer muss alle Beitragsvorschüsse leisten, die aufgrund von beschlossenen Wirtschaftsplänen oder Sonderumlagen während seiner Mitgliedschaft fällig werden.
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13. April 2018
Neuigkeiten aus der Immobilienbranche
Steuern & Finanzierung: Immobilienkredite im Test: Wer vergleicht, kann viel sparen!

Trotz gestiegener Immobilienpreise sind die Zinsen für Baukredite nach wie vor niedrig. In einer umfassenden Analyse hat das Magazin Finanztest von Stiftung Warentest die Angebote von mehr als 100 Baufinanzierern verglichen. Diese hat gezeigt, dass Darlehen bereits ab einem Prozent angeboten werden. Sogar Kredite mit kurzer Zinsbindung von 10 Jahren sind ebenfalls für rund ein Prozent erhältlich.

In dem Test wurden jedoch deutliche Zinsunterschiede zwischen dem teuersten und dem günstigsten Anbieter festgestellt. Je nach Anfragemodell wurden Abweichungen zwischen 15.000 und 63.000 Euro festgestellt. Ein weiteres Fazit der Untersuchung: Auch in der zweiten Lebenshälfte ist ein Immobilienkauf durchaus finanzierbar, wenn die Schulden zügig getilgt werden.

In jedem Fall sollten Kaufinteressenten die Konditionen der verschiedenen Anbieter vergleichen und für ihre jeweilige Lebenssituation auswählen. Die Tests Immobilienkredite, Bauspar-Kombikredite sowie Schritt-für-Schritt-Anleitungen zum passenden Kredit finden sich in der April-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und online unter www.test.de/eigenheimfinanzierung.

Quelle: Stiftung Warentest
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12. April 2018
Neuigkeiten aus der Immobilienbranche
Marktdaten: Studie: In Großstädten fehlen 1,4 Millionen Apartments für Single-Haushalte

Der Mangel an bezahlbaren Wohnungen ist insbesondere in den Ballungszentren der Bundesrepublik zu spüren. Wie eine aktuelle Studie im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung gezeigt hat, fehlen in den 77 deutschen Großstädten rund 1,4 Millionen finanzierbare Kleinwohnungen, die für Haushalte mit einer Person ausgerichtet sind.

Als Grundlage für die Studie diente die Annahme, dass maximal 30 Prozent des Haushaltseinkommens für die Bruttomiete eingesetzt werden. Den Erkenntnissen zufolge blieben 1,9 Millionen Haushalte mit etwa zwei Millionen Personen ohne bezahlbaren Wohnraum zurück, die auf andere Wohnungen zu höheren Mietpreisen oder mehr Quadratmetern ausweichen müssten.

Rund 310.000 Wohnungen fehlen der Studie zufolge alleine in Berlin. Hamburg mit 150.000 Wohnungen, Köln mit 86.000 Wohnungen und München mit 78.000 Wohnungen weisen ebenfalls einen deutlichen Wohnraummangel auf. Um diesem Trend entgegenzuwirken, empfehlen die Studieninitiatoren, das Angebot an Kleinwohnungen mit Nettokaltmieten von vier bis fünf Euro pro Quadratmeter deutlich auszubauen.

Quelle: Hans-Böckler-Stiftung
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11. April 2018
Neuigkeiten aus der Immobilienbranche
Baubranche: Bautipp: Vertragsunterlagen müssen zwei Wochen vor Beurkundung vorliegen!

Der Notar ist bei einem Immobilienerwerb eine wichtige Instanz. Über ihn wechseln Häuser und Wohnungen den Besitzer und mit der Beurkundung übernimmt er sogenannte hoheitliche Aufgaben. Viele unerfahrene Bauherren verlassen vor diesem Hintergrund darauf, dass der Notar verantwortungsvolle Aufgaben für sie übernimmt. Dies sollten sie jedoch nicht, warnt aktuell der Verband Privater Bauherren e.V. (VPB).

Die Bauexperten nennen ein Beispiel: Es gehört nicht zu den Pflichten eines Notars zu prüfen, ob ein Kaufvertrag im Sinne des Bauherrn abgeschlossen wurde. Es muss sogar eine neutrale Position wahren und lediglich prüfen, ob der Vertrag geltendem Recht entspricht. Den Inhalt müssen Bauherren selbst prüfen oder einen unabhängigen Sachverständigen hierzu beauftragen.

Bei gewerblichen Anbietern haben Käufer eine 14-Tages-Frist, die Unterlagen vor der Beurkundung zu überprüfen. Wird das Haus von einem privaten Eigentümer verkauft, greift diese Frist nicht. In diesem Fall empfiehlt der VPB, selbst dafür zu sorgen, dass ausreichend Zeit zur Prüfung vorhanden ist. In keinem Fall sollten Bauherren keinen unverständlichen Paragraphen zustimmen.

Quelle: VPB
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10. April 2018
Neuigkeiten aus der Immobilienbranche
Politik & Wirtschaft: Haus & Grund: Fünf Punkte zur Bau- und Wohnungspolitik

Haus- und Wohnungssuchende erhalten ein positives Signal von Seiten der Bundesregierung. Dies teilt die Eigentümerschutzgesellschaft Haus & Grund aktuell mit. Mit einem Fünf-Punkte-Programm soll die Wohneigentumsbildung und der Mietwohnmarkt gestärkt und für die Zukunft ausgerichtet werden.

Denn der Erwerb von Wohneigentum entlastet die Mietwohnungsmärkte und ermöglicht den Eigentümern, fürs Alter vorzusorgen, so die Immobilienexperten. Nichts desto trotz ziehen viele Bürger ein Mietverhältnis vor – daher sollte auch der Mietmarkt mit effizienten Maßnahmen zukunftsfähig gemacht werden.

Haus und Grund legt hierzu einen Fünf-Punkte-Plan vor, den die Bundesregierung in nächster Zukunft zügig umsetzen sollte. Neben einer effektiven Förderung von Wohneigentum sowie der Absenkung der Erwerbsnebenkosten sollten ebenfalls Modernisierungen am Haus erleichtert und KfW-Förderungen ausgebaut werden. Nicht zuletzt empfiehlt der Verband die Abschaffung der Mietpreisbremse, um Eigentümer zur Weitervermietung zu ermutigen.

Quelle: Haus & Grund
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9. April 2018
Neuigkeiten aus der Immobilienbranche
Mieten & Vermieten: Urteil: Bei Gesellschaften gilt Sperrfrist für Eigenbedarf

Der Bundesgerichtshof entschied in einem aktuellen Urteil, dass Gesellschaften oder auch mehrere Personen nach einem Immobilienkauf an eine Sperrfrist gebunden sind, wenn sie Eigenbedarf anmelden wollen. Dies gilt ebenfalls, wenn die Umwandlung der Mietwohnungen in Eigentum nicht geplant war (AZ VIII ZR 104/17).

Im vorliegenden Fall hatte eine GbR ein Gebäude erworben und trat als Vermieterin in den Vertrag ein. Im gleichen Jahr kündigte die Gesellschaft das Mietverhältnis aufgrund von Eigenbedarf. Der Mieter weigerte sich jedoch, die Kündigung und Räumungsklage zu akzeptieren und blieb in der Wohnung.

Das Gericht entschied nun zu Gunsten des Mieters. Zwar kann eine Gesellschaft als neuer Eigentümer grundsätzlich Eigenbedarf anmelden, doch muss sie eine Sperrfrist von mindestens drei Jahren einhalten.
 
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6. April 2018
Neuigkeiten aus der Immobilienbranche
Leben & Wohnen: Waschmaschine & Co: Die besten Haushaltsgeräte im Check

Um die Qualitätsunterschiede bei den wichtigsten Haushaltsgeräten herauszufinden, hat Stiftung Warentest 14.500 Leser nach ihren Erfahrungen mit Waschmaschinen, Trocknern und Geschirrspülern befragt. Eine interessante Erkenntnis: Altbekannte Namen heißen nicht automatisch gute Qualität. So berichten beispielsweise Besitzer von AEG- oder Bauknecht-Geräten von häufigen Störungen.

Auch wurde in der Umfrage festgestellt, an welchem Bauteil die Defekte am häufigsten vorkommen. Bei Waschmaschinen macht oft die Pumpe Probleme, bei Trocknern ist es das Sieb, der Antrieb oder die Heiztechnik. Insgesamt bemängelten die Besitzer immer wiederkehrende Probleme mit der Elektrotechnik. Die Umfrage zeigt ebenfalls auf, wie viele Geräte einer Altersklasse kaputt gehen oder Störungen melden.

Ein klarer Trend ist jedoch, dass die meisten Kunden mit ihrer „Weißen Ware“ recht zufrieden sind und diese grundsätzlich weiterempfehlen würden. Die Zufriedenheit variiert jedoch abhängig von Gerätetyp und Marke. Die Umfrage Haushaltsgeräte findet sich in der April-Ausgabe der Zeitschrift test und ist online unter  www.test.de/geraetezufriedenheit abrufbar.

Quelle: Stiftung Warentest

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5. April 2018
Neuigkeiten aus der Immobilienbranche
Marktdaten: Immobilienmarkt: Wohnungs- und Hauspreise steigen weiter

2017 sind die Preise für Häuser und Wohnungen erneut gestiegen Dies teilt der Arbeitskreis der Gutachterausschüsse aktuell mit. Wie in den Jahren zuvor sind die niedrigen Zinsen für Immobiliendarlehen und die Knappheit von verfügbarem Bauland die Gründe für diese Entwicklung.

Den Expertenschätzungen zufolge wurden im vergangenen Jahr bis zu 250 Milliarden Euro für Wohnungen, Häuser, Baugrundstücke und Gewerbeflächen bezahlt.  Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies einen Anstieg von neun Prozent und ein Investitionsvolumen von 237,5 Milliarden Euro.

Interessant dabei ist, dass die Entwicklung nicht nur Immobilien in den beliebten Ballungszentren betrifft, sondern auch Häuser auf dem Land. Zwar sind die Preise in ländlicheren Regionen noch vergleichsweise gering, doch werden diese in vielen Orten ebenfalls anziehen, prognostiziert der Gutachterausschuss. Eine Gefahr für eine Immobilienblase sehen die Experten jedoch nicht, da die Kreditvergabe in Deutschland ordentlich reglementiert ist.

Quelle: Arbeitskreis der Oberen Gutachterausschüsse
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4. April 2018
Neuigkeiten aus der Immobilienbranche
Baubranche: Bautipp: Brandschutz sollten Bauherren ernst nehmen!

Über den Brandschutz bei Großbauten wurde in jüngster Vergangenheit immer berichtet. Doch auch für Einfamilienhäuser ist er ein wichtiges Thema, das viel zu oft auf die leichte Schulter genommen wird. Dabei ist ein sicherer Brandschutz in den Landesbauverordnungen der Bundesländer geregelt, erinnert der Verband Privater Bauherren e.V. (VPB).

 Ein vorbeugender Brandschutz ist den Bauexperten zufolge überall Vorschrift. Ebenso muss die Sicherheit von Baustoffen, Konstruktionen Fluchtwege und Zufahrten für Rettungsfahrzeuge von Seiten des Architekten gewährleistet sein. Die korrekte technische Umsetzung ist jedoch nicht immer gegeben. Entscheidend ist der zweite Rettungsweg, der für jedes Geschoss mit Aufenthaltsräumen sichergestellt sein muss.

Bauherren sollten also unbedingt bereits bei der Planung auf die Einhaltung des Brandschutzes achten und einen unabhängigen Sachverständigen zu Rate ziehen. So können Planungsfehler frühzeitig behoben und die Sicherheit für alle Bewohner gewährleistet werden.

Quelle: VPB
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3. April 2018
Neuigkeiten aus der Immobilienbranche
Facility Management: Urteil: WEG kann Fahrräder in Wohnung verbieten

Das Landesgericht München entschied in einem aktuellen Urteil, dass eine Hausordnung durchaus zulässig sein kann, die den Transport von Fahrrädern in die Wohnungen untersagt. Der Vorwurf einer Diskriminierung gegenüber Besitzern von Rollstühlen oder Kinderwagen sei zudem unbegründet (AZ 36 S 3100/17 WEG).

Im vorliegenden Fall hatten die Mitglieder einer Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) beschlossen, dass Fahrräder nur in den gemeinschaftlichen Fahrradräumen, auf dem privaten Tiefgaragenplatz oder im Kellerraum abgestellt werden dürfen. Ein Transport in die Wohnungen sei dagegen unzulässig. Ein Wohnungseigentümer hatte diesen Beschluss angefochten, da es im Fahrradraum bereits zu Diebstählen gekommen sei. Zudem fühlte er sich gegenüber Rollstuhlfahrern und Besitzern von Kinderwagen benachteiligt.

Das Gericht entschied, dass die Hausordnung zulässig ist und wies die Klage ab. Zwar werden die Eigentümer durch die Regelung in der Nutzung ihres Sondereigentums beschränkt, doch der Kernbereich des Eigentums sei dadurch nicht betroffen. Die Nutzung von Fahrrädern sei zudem nicht mit der Nutzung eines Rollstuhls oder eines Kinderwagens gleichzustellen.
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29. März 2018
Neuigkeiten aus der Immobilienbranche
Steuern & Finanzierung: Zinswende: Das sollten Hauskäufer beachten!

Die Zeit der Niedrigzinsen könnte sich laut aktuellen Informationen der Landesbausparkassen (LBS) dem Ende zuneigen. Bereits seit einiger Zeit werden in der Europäischen Zentralbank die Forderungen nach einer Zinswende immer lauter. Hinzu kommt, dass der Referenzzins im Interbankengeschäft, der 10-Jahres-MidSwap, mit 1,16 Prozent so hoch war wie zuletzt vor 30 Monaten.

Stets eng verbunden mit einer Wende in der Zinspolitik ist eine Preissteigerung für Immobiliendarlehen. Zukünftigen Hauskäufern wird daher empfohlen, sich bei Kreditverträgen die niedrigen Zinsen von heute abzusichern – beispielsweise über ein Bausparkonto. Hierbei wird der Abschlusszinssatz für das spätere Bauspardarlehen festgelegt und bringt keine unangenehmen Überraschungen mit sich.

Ein Beispiel: Bei einem aktuellen Zins von 1,5 Prozent und 10 Jahren Laufzeit für ein 200.000 Euro-Darlehen fallen monatliche Zinskosten von 250 Euro an. Erhöht sich der Zins auf 2,5 Prozent, fällt die Belastung pro Monat mit 416 Euro bereits deutlich höher aus.  Allein durch die Zinssteigerung können sich im Laufe der 10 Jahre also rund 18.000 Euro summieren. Hauskäufer sollten sich daher unbedingt mit der Zinsabsicherung bei ihren Darlehensverträgen beschäftigen und Alternativen prüfen.

Quelle: LBS
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28. März 2018
Neuigkeiten aus der Immobilienbranche
Baubranche: Bautipp: Förmliche Bauabnahme vertraglich vereinbaren

Die Bauabnahme ist juristisch gesehen einer der wichtigsten Schritte im Bauprozess. Ab dem Zeitpunkt der Abnahme gehen alle Risiken und mögliche Gefahren auf den Bauherren über und er muss alle auftretenden Mängel dem Bauunternehmen gegenüber nachweisen. Vor diesem Hintergrund rät der Verband Privater Bauherren e.V. (VPB), bereits im Bauvertrag eine förmliche Bauabnahme zu vereinbaren.

Wird auf die förmliche Bauabnahme mit einem Termin auf der Baustelle verzichtet, können erhebliche Kosten für die Behebung von Schäden die Folge sein. Die Bauexperten raten daher, die Immobilie bereits vor dem eigentlichen Abnahmetermin von einem unabhängigen Sachverständigen prüfen zu lassen und gegebenenfalls eine Liste mit Mängeln zu erstellen. Auch weitere Termine nach der Beseitigung von Mängeln sollten von einem Experten begleitet werden.

Darüber hinaus gilt: Bei Verträgen, die seit dem 1. Januar 2018 abgeschlossen wurden, können Bauherren eine Zustandsfeststellung des Baus verlangen. Erscheint der Bauherr nicht zu diesem Termin und fehlt unentschuldigt, kann der Bauunternehmer die Feststellung einseitig vornehmen. Dieser Termin sollte laut VPB daher unbedingt wahrgenommen werden.

Quelle: VPB

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