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Nachfolgend finden Sie unsere täglichen Nachrichten aus der Immobilienbranche.
Wir hoffen, das ein oder andere Thema auch für Sie gefunden zu haben.


25. September 2018
Neuigkeiten aus der Immobilienbranche
Energieeffizienz: Rekordernte bei Solarstrom: Jahresproduktion aus 2017 bereits heute erreicht

In den ersten sechs Monaten haben die 1,7 Millionen Solaranlagen in Deutschland so viel Strom erzeugt wie im gesamten letzten Jahr. Dies ist eine aktuelle Auswertung des Bundesverbands Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar). In den ersten drei Quartalen 2018 wurden darüber hinaus über vierzig Milliarden Kilowattstunden erzeugt, rund 11 Prozent mehr als im gesamten Vorjahr.

Doch trotz der Rekordernte gibt es Kritik von Seiten der Energieexperten: Zwar ist die Nachfrage nach Photovoltaik-Anlagen deutlich gewachsen und die Ergebnisse sind überzeugend, doch das Potenzial dieser alternativen Energiequelle sei aktuellen Beobachtungen zufolge längst noch nicht ausgeschöpft.

Die Politik müsse den Ausbau der Solartechnik deutlich beschleunigen und den 52-Gigawatt-Deckel im EEG aufheben. Darüber hinaus empfiehlt BSW-Solar eine Vervielfachung der jährlichen Photovoltaik-Ausbauziele für Solarparks, Wohn- und Gewerbequartiere sowie die Beseitigung ungerechtfertigter Abgaben für solare Selbstversorger und Mieterstrombezieher.

Quelle: BSW-Solar
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24. September 2018
Neuigkeiten aus der Immobilienbranche
Mieten & Vermieten: Urteil: Mietmangel muss auch bei Nichtnutzung behoben werden

Der Bundesgerichtshof entschied in einem aktuellen Urteil, dass Vermieter Mängel an der Mietsache in jedem Fall zu beseitigen und die Wohnung zum vertragsgemäßen Gebrauch zu überlassen haben. Dies gilt unabhängig, ob der Mieter die Wohnung derzeit tatsächlich nutzt (AZ VIII ZR 99/17).

Im vorliegenden Fall hatte ein Mieter die Instandsetzung einer defekten Gastherme gefordert. Die Wohnung hatte er seit 2014 angemietet und seit 2016 an Familienangehörige vermittelt, die für die Zahlung der Miete zuständig waren. In erster Instanz gab das Landgericht der Vermieterin Recht, da der Mieter aufgrund der Nichtnutzung keinen Anspruch geltend machen könne.

Der Bundesgerichtshof hob jedoch das Urteil auf und verwies den Rechtsstreit zurück an das Landesgericht. Es komme nicht darauf an, ob die Wohnung selbst oder von Dritten genutzt wird – die Vermieterin ist verpflichtet, die Mietsache zum vertragsmäßigen Gebrauch instand zu halten.
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21. September 2018
Neuigkeiten aus der Immobilienbranche
Steuern & Finanzierung: Themenspecial: Gute Renditen bei Solaranlagen

In einem aktuellen Special hat sich Stiftung Warentest mit der Investition in eine Solaranlage befasst. Denn durch die neuen Speicherungsmöglichkeiten ist der Kauf einer Solaranlage wieder rentabler geworden. Die Testergebnisse haben gezeigt: Bei der aktuellen Preislage für Solaranlagen können Hausbesitzer in den nächsten 20 Jahren eine Rendite von mehr als 5 Prozent erzielen.

Zum einen werden die Erträge durch die eigene Nutzung des erzeugten Stroms erzielt, durch die etwa 26 Cent pro Kilowattstunde (kWh) eingespart werden können. Zum anderen kann der überschüssige Strom an andere Netzbetreiber für rund 12 Cent pro kWh weiterverkauft werden – garantiert für 20 Jahre.

Ob sich eine Investition lohnt und welche Rendite am Ende übrigbleibt, kann mit dem aktuellen Special berechnet werden. Mit einer einfachen Überschlagsrechnung kann zudem festgestellt werden, ob die Anlage auf Dauer Gewinne verspricht. Außerdem wird erklärt, wie man als Betreiber einer Solaranlage Steuern sparen oder Investitionen abschreiben kann. Weitere Informationen sind unter Solartechnik erhältlich.
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20. September 2018
Neuigkeiten aus der Immobilienbranche
Politik & Wirtschaft: Grundsteuer: ifo Institut empfiehlt Bemessung nach Flächen

Bereits seit einiger Zeit fordern Branchenverbände und Experten die Reformierung der Grundsteuerberechnung. Hierzu hat das ifo Institut nun eine klare Empfehlung zu einer Berechnung nach Flächen ausgesprochen. Geeignet sei eine Kombination aus Grundstücks-, Wohn- und Nutzfläche, um den zu besteuernden Wert festzulegen.

Wertbasierte Berechnungen bringen laut ifo Institut dagegen erhebliche Probleme mit sich: Zum einen müssten zur Verwendung der aktuellen Verkehrswerte diese erst mit hohem Kostenaufwand bestimmt werden. Zum anderen würden wertbasierte Steuermodelle zu einer enormen Umverteilung der Grundsteuerlast führen – private Eigentümer sowie Mieter in Großstädten würden hierbei deutlich mehr belastet werden als bisher.

Auch der Eigentümerschutzbund Haus & Grund hält den flächenbasierten Ansatz („wer mehr Fläche hat, zahlt mehr“) für ein gerechtes Modell. Noch bis 2025 hat der Gesetzgeber nach dem aktuellen Urteil des Bundesverfassungsgerichts Zeit, eine neue Berechnungsgrundlage zu beschließen und die Grundsteuer zu reformieren.
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19. September 2018
Neuigkeiten aus der Immobilienbranche
Baubranche: WEG: Bauexperten empfehlen fachlichen Rat

Wohnungseigentümergemeinschaften erfreuen sich besonders bei Senioren immer größerer Beliebtheit. Denn hierbei werden die Vorteile von Immobilieneigentum mit weniger Pflichten und Verantwortlichkeiten kombiniert. Allerdings müssen die Mitglieder auch mehr auf andere Miteigentümer Rücksicht nehmen, teilt der Verband Privater Bauherren e.V. (VPB) aktuell mit.

Und eben diese gemeinschaftliche Verantwortung ist es, weswegen es immer wieder zu Streitigkeiten innerhalb einer WEG kommt. In einem aktuellen Fall hatte beispielsweise ein Rollstuhlfahrer den Einbau einer Rampe beantragt, den alle Eigentümer mittragen sollten. Das Gericht entschied jedoch, dass die Eigentümergemeinschaft die Möglichkeit erhalten muss, alle Baumaßnahmen und deren Konsequenzen beurteilen zu können und Alternativen abzuwägen.

Da die wenigsten Wohnungseigentümer Bauexperten sind, empfiehlt der VPB daher, bei solchen Entscheidungen einen Sachverständigen zu Rate zu ziehen, der die WEG berät und unter Berücksichtigung aller bautechnischen Fakten die beste Lösung für alle Beteiligten findet.

Quelle: VPB
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18. September 2018
Neuigkeiten aus der Immobilienbranche
Energieeffizienz: Frischer Wind: Mehr Effizienz durch Ventilatoraustausch

Veraltete und ineffiziente Ventilatoren in Raumlufttechnischen Anlagen sind dem Fachverband Gebäude-Klima e.V: (FGK) zufolge wahre Energieschleudern. Im Rahmen einer Informationskampagne sollen Betreibern von Nicht-Wohngebäuden aber auch privaten Hauseigentümern daher über das hohe Einsparpotenzial bei einem Geräteaustausch nähergebracht werden.

Etwa 12,9 Millionen Tonnen CO2 sollen energetischen Inspektionen zufolge insgesamt durch moderne Ventilatoren eingespart werden können. Mit praktischen Beispielen machen die Kampagneninitiatoren deutlich, dass je nach Gebäudeart und Anlage bis zu 50 Prozent Energie einsparen lässt. Aufgrund von staatlichen Zuschüssen liegt die Amortisationszeit einer neuen Anlage zudem bei etwa 2 Jahren.

Da etwa 40 Prozent des Endenergieverbrauchs in Deutschland auf den Gebäudebereich entfällt, sehen die Energieexperten in der Erneuerung von bestehenden RLT-Anlagen hohes Einsparpotenzial. Würden darüber hinaus alle bei den energetischen Inspektionen bei Klimaanlagen empfohlenen Maßnahmen umgesetzt werden, könnten deutschlandweit sogar bis zu 12,9 Mio. Tonnen CO2 eingespart werden.

Quelle: Fachverband Gebäude-Klima e. V.
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17. September 2018
Neuigkeiten aus der Immobilienbranche
Facility Management: Überwachungskameras: Mieter muss zustimmen

Auch wenn sich Vermieter mehr Sicherheit und Kontrolle über ihr Mietshaus wünschen, dürfen sie keine Überwachungskameras oder Attrappen ohne Zustimmung der Mieter auf ihrem Grundstück installieren. Notfalls können Mieter laut einem aktuellen Urteil des Amtsgerichts Detmold den Abbau der Geräte vor Gericht einfordern (AZ 7 C 429/17).

Wie der Infodienst Recht und Steuern der LBS aktuell mitteilt, stehen die Persönlichkeitsrechte über dem Sicherheitsbedürfnis des Vermieters. Im vorliegenden Fall war es in der Vergangenheit immer wieder zu Diebstählen gekommen, woraufhin der Vermieter mehrere Kameras auf seinem Grundstück angebracht hatte, die bereits vor Einzug der Mieter vorhanden waren. Die Mieter fühlten sich in ihren Persönlichkeitsrechten verletzt und verlangen den Abbau der Kameras.

Das Gericht stimmte nun den Mietern zu und ordnete an, die Kameras zu entfernen. Dies gelte ebenfalls für die Attrappen, die einen „unzumutbaren Überwachungsdruck“ hervorrufen würden. Aufgrund seiner Sehbehinderung habe der Mieter zudem bei der Besichtigung nicht unbedingt alle Kameras sehen können – der Vermieter hätte vielmehr von sich aus darüber informieren müssen.
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14. September 2018
Neuigkeiten aus der Immobilienbranche
Guter Rat: Wohntipp: So vermeiden Sie Krankheitserreger in Ihrem Zuhause

Nicht alle Infektionsherde finden sich in den eigenen vier Wänden wieder. Allerdings lassen sich oftmals unangenehme Magen- oder Darmerkrankungen vermeiden, indem man ein paar einfache Hygieneregeln beachtet.

Zunächst einmal bietet die Küche die meisten Risiken für die Bildung und Vermehrung von Bakterien und sollte täglich und vor allem gründlich gereinigt werden. Separate Reinigungstücher für Arbeitsflächen und Geschirr können bereits einen erheblichen Unterschied machen. Besonders, wenn die Oberflächen mit Lebensmitteln in Kontakt kommen, sollten sie gründlich gereinigt werden.

Essensreste sollten darüber hinaus nicht in der Toilette, sondern im Restmüll entsorgt werden. Sie können dort Abflussrohre verstopfen und Ungeziefer anziehen. Wer eine neue Küche plant, sollte eine moderne Lüftungsanalage und Dunstabzugshaube in Betracht ziehen – dadurch wird die Luft mit Gerüchen und Feuchtigkeit nach außen geleitet und frische Luft in die Wohnräume gelassen.
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13. September 2018
Neuigkeiten aus der Immobilienbranche
Marktdaten: Single-Haushalte: Trend zu kleinen Wohnungen steigt

In der gesamten Bundesrepublik steigt die Nachfrage nach 1-2-Personen-Haushalten. Kleine Wohnungen nehmen mittlerweile einen relevanten Anteil am Wohnungsmarkt ein. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie von Geomap, die Kaufangebote für neue Wohnungen in den 16 Landeshauptstädten zwischen 2015 und 2018 analysiert hat.

Den Ergebnissen zufolge sank die durchschnittliche Wohnungsgröße deutschlandweit von 99 auf 53,3 Quadratmeter. Sie variiert jedoch von Bundesland zu Bundesland mit teils erheblicher Differenz: Während in Kiel beispielsweise die Wohnungsgröße um 16,6 Prozent sank, stieg sie in Stuttgart sogar um 14,7 Prozent an.

Die Gründe für den Trend zu kleineren Wohnungen sehen die Marktexperten zum einen in der gestiegenen Anzahl der Single-Haushalte. Zum anderen verzichten Wohnungssuchende zu Gunsten einer zentralen Lage oder einem bezahlbaren Mietzins heute oft auf eine große Quadratmeterzahl.

Quelle: Geomap
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12. September 2018
Neuigkeiten aus der Immobilienbranche
Baubranche: Bautipp: Vor dem Kauf Bauvoranfrage stellen!

Bauland ist ein rares Gut geworden – wer bereits einen konkreten Bebauungsplan erarbeitet hat, der vielleicht sogar mehrere Parzellen vorsieht, sollte vor Grundstückskauf eine sogenannte Bauvoranfrage einreichen. Dies rät der Verband Privater Bauherren e.V. (VPB). Denn die Bauexperten wissen: nicht jedes Bauvorhaben wird auf jedem Bauland genehmigt.

Der Zusammenschluss mehrerer Familien zum Kauf eines Baugrundstücks und der späteren Aufteilung auf mehrere Neubauten ist heute zu einer üblichen Herangehensweise geworden. Bauherren sollten jedoch vor Beginn dieses komplizierten Prozesses alle Details klären: Geniesst ein bestehendes Gebäude auf dem Grundstück noch Bestandsschutz und sind alle Abstände, Höhen und Tiefen der neuen Gebäude genehmigt worden. Auch eine bestimmte Aufteilung unter mehreren Parzellen ist nicht überall erlaubt.

Der VPB empfiehlt daher, diese Fragen per Bauvoranfrage zu klären, bevor der Vertrag für das Baugrundstück unterschrieben wird. Zwar kostet eine solche Anfrage Gebühren, erspart aber im Zweifelsfall erheblichen Ärger und eventuelle Fehlkäufe.

Quelle: VPB
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11. September 2018
Neuigkeiten aus der Immobilienbranche
Energieeffizienz: Wind und Wetter: Noch halten Wohnhäuser Belastungen stand

Der Klimawandel hat bisher bei Wohnhäusern noch keinen Einfluss auf Bauschäden oder Beseitigungskosten. Dies hat eine aktuelle Studie im Auftrag des Bauherren-Schutzbundes e.V. (BSB) ergeben, die die Schadensdaten des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V: und der VHV-Versicherung ausgewertet hat.

Die Ergebnisse haben gezeigt, dass die solide Bauweise von Wohngebäuden in Deutschland ausreicht, um Unwetterereignissen wie Sturm oder Starkregen standzuhalten. Allerdings gibt es regionale Unterschiede – während Gebäude in Nordrhein-Westfalen eine relativ hohe Wahrscheinlichkeit aufweisen, mit Sturmschäden und Starkniederschlägen konfrontiert zu werden, sind in Baden-Württemberg und Bayern eher Schäden durch Hagelschläge oder Schneedruck ein Thema.

Inwieweit Extremwetterereignisse die Baubranche in Zukunft beeinflussen werden, ist laut den Studieninitiatoren noch nicht abzusehen. Bauherren wird jedoch empfohlen, die typischen regionalen Unwetterschäden mit in ihre Bauplanung mit einzubeziehen. Außerdem kann die Beratung durch einen Bausachverständigen und eine regelmäßige Instandhaltung des Wohngebäudes helfen, Unwetterschäden vorzubeugen.
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10. September 2018
Neuigkeiten aus der Immobilienbranche
Facility Management: Urteil: Kastanienbaum rechtfertigt keinen Anspruch auf Carport

Das Landgericht Nürnberg-Fürth entschied in einem aktuellen Urteil, dass Mitglieder einer Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) keinen Anspruch auf den Bau eines Carports haben, wenn der betreffende Stellplatz von Kastanienfall oder Baumharz betroffen sein kann. Dies gilt auch dann, wenn ein Sondernutzungsrecht für den Stellplatz vorhanden ist (AZ 14 S 6188/17 WEG).

Im vorliegenden Fall hatte eine Wohnungseigentümerin geklagt, da sie von den anderen WEG-Mitgliedern den Bau eines Carports für ihren Stellplatz verlangte. Dieser befindet sich neben einem Kastanienbaum, der bereits zu Vertragsbeginn 60 Jahre alt war. Durch herabfallende Kastanien und Äste oder tropfendes Baumharz sah sich die Eigentümerin in der Nutzung ihres Stellplatzes gehindert.

Das Gericht wies jedoch die Klage ab und erklärte, dass die anderen Eigentümer nicht dazu verpflichtet seien, dem Carport-Bau zuzustimmen. Das Herabfallen der Kastanien oder Ähnlichem mag zwar lästig sein, doch bestehen andere Möglichkeiten, das Fahrzeug vor diesen Einflüssen zu schützen.
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7. September 2018
Neuigkeiten aus der Immobilienbranche
Baubranche: WLAN in Haus und Wohnung: Die besten Techniken im Test

Heute muss nahezu jeder Raum im Haus vernetzt sein. Schwächelnde WLAN-Netze in Wohnungen und Einfamilienhäusern führen daher immer wieder zu Ärgernissen. Stiftung Warentest hat vor diesem Hintergrund drei unterschiedliche Techniken untersucht, die eine optimale Verstärkung und Weiterleitung des Netzes versprechen.

Als Beispielszenarien dienten eine Mehretagenwohnung und ein Einfamilienhaus, in denen das WLAN-Netz verstärkt werden sollte. Als Testsieger stellte sich ein preiswerter Repeater für 67 Euro heraus, der optimal mit einem Router desselben Anbieters kombiniert werden kann. Für eine große Wohnung reicht dabei bereits ein einzelner Repeater für ein zufriedenstellendes Ergebnis aus – für Einfamilienhäuser oder mehrere Etagen empfehlen die Tester zwei Geräte.

Größere Distanzen lassen sich am besten mit einem Powerline-Adapter für 135 Euro überbrücken. Ebenfalls interessant: Die stark beworbene Mesh-Technik brachte für die Tester kaum Vorteile zutage. Die Produkte waren nicht schneller, aber deutlich teurer als die Konkurrenz und verbrauchen deutlich mehr Strom. Der Test WLAN-Verstärker findet sich in der September-Ausgabe der Zeitschrift test und ist online abrufbar.

Quelle: Stiftung Warentest
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6. September 2018
Neuigkeiten aus der Immobilienbranche
Steuern & Finanzierung: Neue KfW-Förderung: Weitere Mittel für Barrierefreiheit und Einbruchschutz

Seit August können Eigentümer und Mieter wieder Zuschüsse für Maßnahmen zur Reduzierung von Barrieren in ihren Wohnräumen beantragen. Das Bundesinnenministerium (BMI) stockt die Fördertöpfe um 75 Millionen Euro auf. Auch ein verbesserter Einbruchschutz wird mit 65 Millionen Euro bezuschusst.

Nachdem im August 2017 die KfW-Zuschüsse zur Barrierereduzierung im Bad- und Wohnbereich eingestellt wurden, können Anträge nun wieder eingereicht werden. Zum einen soll damit älteren Menschen der möglichst lange Verbleib im eigenen Haus ermöglicht werden, zum anderen erforderte die anhaltend hohe Nachfrage nach einer erhöhten Sicherheit von Wohngebäuden neue Maßnahmen.

Um die Zuschüsse bedarfsgerecht abrufen zu können, empfiehlt die KfW privaten Bauherren, ihre Förderanträge bereits vor Beginn des Bauprojekts im KfW-Zuschussportal online zu stellen. Wenn alle Daten und Informationen vorhanden sind, wird innerhalb weniger Sekunden anschließend die Förderzusage erteilt.

Quelle: KfW
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5. September 2018
Neuigkeiten aus der Immobilienbranche
Baubranche: Bautipp: Wohnräume nach Landesbauverordnung planen

Ein Hausbau ist eine komplexe und aufwendige Angelegenheit. Aus Kosten- und Planungsgründen verschieben laut Verband Privater Bauherren e.V. (VPB) viele Bauherren den Dach- oder Kellerausbau auf später. Dies macht Sinn, wenn der Platz zunächst einmal ausreicht und ein weiterer Raum beispielsweise erst für die groß gewordenen Kinder benötigt wird.

Was viele Eigentümer jedoch nicht wissen: Ein Dach oder Kellerraum ist nicht automatisch als Wohnraum genehmigt, wenn die Räumlichkeiten bei Einzug anderweitig deklariert worden sind. So gelten beispielweise in unterschiedlichen Bundesländern verschiedene Mindesthöhen für Wohnräume, die eigenhalten werden müssen. Zudem muss ein zweiter Fluchtweg und mancherorts sogar ein zusätzlicher Stellplatz eingeplant werden.

Die Bauexperten raten daher, Dach- oder Kellerräume von Anfang an für die spätere Nutzung entsprechend zu planen und beim zuständigen Bauamt genehmigen zu lassen. Auch beim Thema Vermietung sollten Eigentümer die Vorschriften der unterschiedlichen Länder kennen und ihre Anträge entsprechend einreichen.

Quelle: VPB
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