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Nachfolgend finden Sie unsere täglichen Nachrichten aus der Immobilienbranche.
Wir hoffen, das ein oder andere Thema auch für Sie gefunden zu haben.


22. Januar 2018
Neuigkeiten aus der Immobilienbranche
Mieten & Vermieten: Urteil: Keine Aufwandsentschädigung für Besichtigungstermine

Wird eine Wohnung verkauft, ist der Mieter verpflichtet, Kaufinteressenten in die Wohnung zu lassen und Besichtigungstermine einzuhalten. Eine Aufwandsentschädigung steht ihm laut aktuellem Urteil des Amtsgerichts Landsberg (AZ 3 C 701/16) nicht zu.

Im vorliegenden Fall hatte eine Vermieterin nach zweijähriger Mietdauer 2014 angekündigt, ihre Wohnung zu verkaufen. Zunächst hielt der Mieter die Termine ein, doch als der dritte Makler einen Termin anfragte, verlangte der Mieter eine Aufwandsentschädigung von 75 Euro pro angefangener Stunde, da die Termine für ihn mit erheblichem zeitlichen Aufwand und Unannehmlichkeiten verbunden gewesen seien. Daraufhin kündigte die Vermieterin das Mietverhältnis und verlangte die Räumung ihrer Wohnung.

Zunächst erklärte das Gericht die Kündigung der Vermieterin für unwirksam. Eine Weigerung des Mieters, Besichtigungstermine durchzuführen, rechtfertigt keine Kündigung. Allerdings hat der Mieter auch keinen Anspruch auf Aufwandsentschädigung, da das Einhalten von Besichtigungen nach vorheriger Ankündigung zu seinen Pflichten gehört.
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19. Januar 2018
Neuigkeiten aus der Immobilienbranche
Guter Rat: Baurecht 2018: Haus & Grund aktualisiert Musterbauverträge

Mit Beginn des neuen Jahres ist ebenfalls das neue Bauvertragsrecht in Kraft getreten. Vor diesem Hintergrund hat der Eigentümerverband Haus & Grund zusammen mit dem Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB) die Vertragsmuster an die neuen Regelungen angepasst, die bereits seit 10 Jahren herausgegeben werden.

In der neuen Fassung wurden beispielsweise die Regelungen zu Leistungsänderungen und zusätzlichen Leistungen sowie zur fiktiven Abnahme an die neuen gesetzlichen Regelungen angepasst. Das Widerrufsrecht für private Bauherren bei Schlüsselfertigbauverträgen wurde ebenfalls berücksichtigt. Zudem beinhalten die Vorlagen die nun vom Gesetz vorgegebenen verbraucherschützenden Regelungen für Abschlagszahlungen.

Sowohl zum Einzelgewerk/Handwerkervertrag als auch zum Einfamilienhaus/Schlüsselfertigbauvertrag werden ausführliche Informationen und praktische Tipps geliefert. Die Verträge können als PDF-Datei heruntergeladen oder direkt am Bildschirm ausgefüllt werden und sind kostenlos bei Haus & Grund-Vereinen, bei ZDB-Landesverbänden, Mitgliedsinnungen und im Internet (www.hausundgrund.de und www.zdb.de) erhältlich.

Quelle: Haus & Grund
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18. Januar 2018
Neuigkeiten aus der Immobilienbranche
Marktdaten: Marktreport: Kaufpreise für Wohnungen steigen stärker als Mieten

Wie eine aktuelle Analyse des Berliner Markforschungsinstituts Empirica gezeigt hat, sind die Preise für Mietwohnungen 2017 weiter angestiegen. Mit 5,9 Prozent in den Top-Metropolen müssen Mieter in diesem Jahr tiefer in die Tasche greifen.

Nichts desto trotz haben sich die Mieten nur halb so stark erhöht wie die Kaufpreise für Wohnungen. Diese wiesen in den sogenannten A-Städten einen Anstieg von 9,5 Prozent im Vorjahresvergleich auf. Besonders stark ist der Index für Eigentumswohnungspreise im vierten Quartal 2017 mit einem Plus von 2,5 Prozent angestiegen.

Die Gründe für die hohe Divergenz zwischen Miet- und Eigentumswohnungen liegen laut den Analysten an den Niedrigzinsen sowie fehlenden Anlageoptionen für Investoren. Den Experten zufolge werden die Mieten noch so lange steigen bis die Kluft zwischen Nachfrage und tatsächlichen Fertigstellungen geschlossen ist.

Quelle: Empirica
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17. Januar 2018
Neuigkeiten aus der Immobilienbranche
Baubranche: Trockenheizen: Schließen der Dachluke beachten!

Die Bauexperten des Verbands Privater Bauherren e.V. (VPB) geben aktuell Tipps für ein richtiges Trockenheizen beim Neubau. Da Putz und Estrich zu großen Teilen aus Wasser bestehen, muss die Feuchtigkeit insbesondere im Winter möglichst schnell aus dem Haus. Heizen und regelmäßiges Lüften sind dabei entscheidend für den Erfolg des Bauprojekts.

Ist die Heizung im Haus allerdings noch nicht installiert oder funktionsfähig, sollten Trocknungsgeräte zum Einsatz kommen. Bauherren sollten darauf achten, dass die Luke zum Dachboden entweder mit einer Folie oder einer Tür geschlossen bleibt. Bleibt sie geöffnet, steigt die extrem feuchte Warmluft nach oben in den ungedämmten Dachraum, kondensiert dort an den Holzbalken und kann Schimmelbildung verursachen.

Die Bauexperten raten vor diesem Hintergrund, eine Absperrung zwischen beheiztem und unbeheiztem Bereich zu errichten, um Schäden durch Feuchtigkeit zu vermeiden.

Quelle: VPB
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16. Januar 2018
Neuigkeiten aus der Immobilienbranche
Energieeffizienz: Effizienzlabel: Kennzeichnungspflicht für alte Heizungen ab 2018

Wie der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW Solar) aktuell mitteilt, müssen seit 2018 alle Heizungsanlagen mit Baujahr vor 1994 mit einem Energieeffizienzlabel versehen werden. Dieses erfolgt durch den Heizungsinstallateur oder Schornsteinfeger und funktioniert nach der bekannten Farbskala von grün bis rot.

So lässt sich künftig auf einen Blick erkennen, wie effizient oder ineffizient eine Heizung älteren Baujahrs ist. Diese Transparenz soll künftig mehr Eigentümer dazu bewegen, ihre veralteten Anlagen gegen moderne Geräte auszutauschen. Denn nach wie vor sind laut Auffassung der Heizungs- und Solarbranche rund 14 Millionen Heizungen völlig veraltet und sollten modernisiert werden.

Der Branchenverband empfiehlt Eigentümern daher, eine geplante Sanierung nicht auf die lange Bank zu schieben, denn auch in diesem Jahr stellt der Bund wieder hohe Zuschüsse von einigen tausend Euro für den Umstieg auf Solarheizungen bereit. Weitere Informationen finden Interessenten unter www.solartechnikberater.de.

Quelle: BSW Solar
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15. Januar 2018
Neuigkeiten aus der Immobilienbranche
Facility Management: Urteil: WEG kann gegen Warmwasser in der Nacht stimmen

In einem aktuellen Urteil entschied das Amtsgericht Remscheid, dass eine Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) nicht die Kosten für einen Warmwasserservice für eine einzelne Eigentümerin übernehmen muss (AZ 7 C 152/16). Dies teilt der Infodienst Recht und Steuern der LBS mit.
Im vorliegenden Fall hatte ein WEG-Mitglied seine Wohnung vermietet.

Eine Warmwasserversorgung in der Nacht sollte Teil des Mietvertrags sein und wurde daher zur Abstimmung vorgetragen. Die Mitglieder hatten sich jedoch auf eine Gebrauchsregelung geeinigt, nach der was warme Wasser zwischen 23.30 Uhr und 5:30 Uhr abgeschaltet wurde. Die WEG war bereit, das System umzustellen, wenn die Eigentümerin die zusätzlichen Kosten dafür übernahm. Diese forderte jedoch die Beteilung aller Mitglieder.

Das Gericht entschied nun aktuell zugunsten der Eigentümergemeinschaft. Während der Nacht sei ein längerer zeitlicher Vorlauf vor dem Warmwerden den Mietern durchaus zuzumuten. Ein Dauerbetrieb könne nicht als zwingend nötig erachtet werden.

Quelle: LBS
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12. Januar 2018
Neuigkeiten aus der Immobilienbranche
Leben & Wohnen: Umfrage: Schnelles Internet gehört zur Grundversorgung

Worauf legen Wohnungs- und Hausinteressenten bei ihrer Immobilienwahl Wert? Um diese Frage zu beantworten, hat die Landesbausparkasse (LBS) eine aktuelle Studie veröffentlicht. Den Ergebnissen der Befragung „Wohnwünsche 2017“ zufolge wünschen sich 81 Prozent der Bürger in Nordrhein-Westfalen eine gute Erreichbarkeit von Läden und Geschäften.

Eine schnelle Internetverbindung wurde mit 80 Prozent als nahezu gleichwertig gewertet. Dabei ist älteren Menschen ein guter Online-Zugang besonders wichtig: Sie nennen das Internet noch vor einer guten medizinischen Versorgung. Diese folgt auf Platz drei.

Die Analyse hat zudem gezeigt, dass eine schnelle Verbindung besonders in Mittel- und Kleinstädten geschätzt wird. 84 Prozent der künftigen Bewohner nannten das Internet als wichtiges Kriterium für die Wohnungssuche.

Quelle: LBS
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11. Januar 2018
Neuigkeiten aus der Immobilienbranche
Marktdaten: Betriebskosten: Mieter zahlen im Schnitt 2,17 Euro pro Quadratmeter

Durchschnittlich zahlen Mieter einen Quadratmeterpreis von 2,17 Euro für Betriebskosten. Das hat der neue Betriebskostenspiegel des Deutschen Mieterbundes (DMB) ergeben. Kalkuliert man alle denkbaren Betriebskostenarten mit ein, ergibt sich eine sogenannte „zweite Miete“ von bis zu 2,76 Euro im Monat.

Für den Betriebskostenspiegel wurden die Abrechnungsdaten des Jahres 2015 zugrunde gelegt. Mieter einer 80 Quadratmeter großen Wohnung mussten demnach im Jahr 2015 2.649,60 Euro zusätzlich zur Miete zahlen. Der Kostenspiegel hat auch gezeigt, dass die Betriebskosten zwischen den östlichen und den westlichen Bundesländern nur minimal variieren. Regional fallen die Preisunterschiede dagegen deutlicher aus.

Insgesamt haben sich die Kosten für Heizung und Warmwasser 2015 auf durchschnittlich 1,07 Euro pro Quadratmeter verringert, was auf die gesunkenen Energiepreise zurückgeführt wird. Heizung und Warmwasser machen dennoch nach wie vor laut Mieterbund rund 50 Prozent der Betriebskosten aus.

Quelle: dmb
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10. Januar 2018
Neuigkeiten aus der Immobilienbranche
Baubranche: Bautipp: Altbau auf Holzschädlinge untersuchen lassen!

Bauland ist ein rares Gut geworden. Vor diesem Hintergrund weichen immer mehr Kaufinteressenten auf Altbauten aus, um den Traum von den eigenen vier Wänden zu verwirklichen. Doch auch diese haben ihre Tücken, warnt der Verband Privater Bauherren (VPB) in einer aktuellen Mitteilung.

Insbesondere sollten Bauherren Häuser, die längere Zeit leer gestanden haben, vor dem Kauf von unabhängigen Sachverständigen kontrollieren lassen. Ein häufig auftretendes Problem sind beispielsweise Pilze, die sich vorzugsweise in feuchtem Holz ansiedeln und dieses beschädigen. Dringt längere Zeit Wasser ins Haus oder werden die bauklimatischen Verhältnisse zum Beispiel durch den Einbau luftdichter Fenster, verändert, können Feuchteschäden auftreten und Pilzbefall mit sich bringen.

Kaufinteressenten sollten immer vorab klären lassen, welcher Pilz im Haus siedelt. Je nach Schädling wird die Sanierung nämlich unter Umständen sehr teuer, so die Bauexperten des VPB.

Quelle: VPB
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9. Januar 2018
Neuigkeiten aus der Immobilienbranche
Energieeffizienz: Energiesanierung: Online-Tool für die Wirtschaftlichkeitsberechnung

Wann lohnen sich energetische Sanierungen in Ein- und Mehrfamilienhäusern? Um diese Frage zu beantworten, hat die Deutsche Energie-Agentur (dena) ihr Online-Tool für die Berechnung von Energiesanierungen überarbeitet.

Das Tool soll Baufachleuten und Eigentümern die Berechnung der Wirtschaftlichkeit ihrer Projekte erleichtern und die Beratung durch übersichtliche Darstellungen der Ergebnisse ergänzen. Dabei werden sowohl die Ausgaben für Instandsetzung sowie die energieeffizienzbedingten Mehrkosten einer Sanierung differenziert und mit der prognostizierten Kosteneinsparung verglichen. Das Tool bezieht dabei ebenfalls Vorteile durch Förderkredite in die Auswertung mit ein.

Die Arbeitshilfe für Architekten, Planer und Energieberater wurde von der dena nun aktualisiert und steht jetzt in einer überarbeiteten Version kostenfrei zur Verfügung. Weitere Informationen sind unter www.dena.de erhältlich.

Quelle: dena
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8. Januar 2018
Neuigkeiten aus der Immobilienbranche
Facility Management: Urteil: WEG-Beschluss über Jahresabrechnung muss eindeutig sein

Das Amtsgericht München entschied in einem aktuellen Urteil, dass der Beschluss einer Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) klar erkennbar sein muss. Existieren mehrere Versionen, kann der Beschluss wegen Unklarheit angefochten werden (AZ 481 C 15671/16 WEG).

Im vorliegenden Fall hatte eine Wohnungseigentümerin geklagt, da sie die Beschlüsse über zwei Jahresabrechnungen für ungültig erklärt hatte. Die Verwaltung hatte am 10.0.2016 zu einer Eigentümerversammlung eingeladen, um die Hausgeldabrechnung 2014 und 2015 zu genehmigen. Am 16.6.2016 teilte sie jedoch mit, dass in der Abrechnung 2014 Fehler vorliegen und sendeten die korrigieren Seiten zum Austausch mit. In der darauffolgenden Eigentümerversammlung genehmigten die Mitglieder jedoch die ersten Versionen der Abrechnungen.

Das Amtsgericht entschied nun aktuell zu Gunsten der Klägerin. Es sei nicht klar erkennbar, um welche Dokumente es sich bei dem Beschluss handelt. Dieser darf keinen Zweifel an der Eindeutigkeit haben.
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5. Januar 2018
Neuigkeiten aus der Immobilienbranche
Guter Rat: Strom und Gas: Stiftung Warentest gibt Tipps für den Wechsel

In ihrer aktuellen Ausgabe des Magazins Finanztest untersucht Stiftung Warentest diverse Strom- und Gasanbieter. Das Ergebnis: Für Neukunden ist das Gas so günstig wie seit fünt Jahren nicht mehr. Auch bei den Stromkosten lassen sich laut Bericht jährlich mehrere Hundert Euro sparen – allerdings gelten die Empfehlungen nur für aktive Nutzer.

Insbesondere für Kunden mit älteren Verträgen oder Nutzer, die eine Grundversorgung von den örtlichen Stadtwerken erhalten, könnte sich ein Anbieterwechsel lohnen. Wer jährlich vergleicht und zum günstigsten Lieferanten wechselt, profitiert im ersten Vertragsjahr von hohen Bonuszahlungen für Neukunden. Da diese jedoch im zweiten Jahr wegfallen, müssen sich Verbraucher jedes Jahr mit ihren Tarifen beschäftigen.

Alternativ können Kunden auch flexible Tarife wählen, die bei Strom rund 200 Euro und bei Gas rund 300 Euro pro Jahr einsparen und nicht alle 12 Monate gekündigt werden müssen. Der ausführliche Artikel erscheint in der Januar-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und ist unter www.test.de/stromundgas abrufbar.

Quelle: Stiftung Warentest
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4. Januar 2018
Neuigkeiten aus der Immobilienbranche
Marktdaten: Marktbericht: Wohnkostenniveau seit Jahren konstant

In Deutschland bewegen sich die Ausgaben der Haushalte seit Jahren auf einem gleichbleibenden Niveau. Dies geht aus dem aktuellen Bericht des Statistischen Bundesamts zu den Konsumausgaben hervor. Demnach wurden 2016 durchschnittlich 35 Prozent des monatlichen Budgets für das Wohnen ausgegeben. 2005 lagen die Wohnkosten bei 33 Prozent.

Laut Statistischem Bundesamt können die Bundesbürger durch die konstant gebliebenen Aufwendungen die hohen Miet- und Immobilienpreise noch abfedern. Insgesamt würden Haushalte mehr verdienen und dementsprechend mehr ausgeben. Die Daten belegen, dass die monatlichen Konsumausgaben in 2016 auf 2.480 Euro im Durchschnitt gestiegen sind – 89 Euro mehr als im Vorjahr.

Diese Einschätzung stößt allerdings auf Kritik durch den Deutschen Mieterbund, der die Zahlen als kritische Grenze ansieht. Denn bei einem Wert von rund einem Drittel des Haushaltsbudgets bleibe den Verbrauchern kein Raum mehr für andere Ausgaben oder eine Altersvorsorge, so die Branchenexperten.

Quelle: Statistisches Bundesamt
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3. Januar 2018
Neuigkeiten aus der Immobilienbranche
Baubranche: Bautipp: „bauseits“ im Vertrag vorab prüfen!

Seit dem ersten Januar gilt das neue Bauvertragsrecht. Dieses bringt zwar grundsätzlich mehr Rechte für Bauherren, doch sollten diese ihre Projekte nicht auf die leichte Schulter nehmen – warnt der Verband Privater Bauherren e.V. (VPB). Nach wie vor ist die Vertragsprüfung durch einen unabhängigen Sachverständigen den Bauexperten zufolge eine wichtige Basis für einen erfolgreichen Hausbau.

So sollten Eigentümer beispielsweise bei der Formulierung „bauseits“ in ihrem Vertrag genau hinsehen. Denn er bedeutet, dass Eigentümer die betreffenden Arbeiten selbst übernehmen müssen. Tatsächlich denken viele Bauherren aber, dass „bauseits“ die Übernahme der Leistungen durch den Bauträger bedeutet. Arbeiten, die „bauseits“ erledigt werden müssen, ziehen also grundsätzlich mehr Kosten und Eigenverantwortung mit sich.

Solche Arbeiten, die bauseits anfallen, können beispielsweise Aushub und Entsorgung sein. Aber auch die Erschließung des Grundstücks und Hausanschlüsse für Kanal, Wasser oder Strom kann die Formulierung mit einschließen. Um den Bauvertrag richtig zu interpretieren und gegebenenfalls nachzuverhandeln, sollten Bauherren einen Sachverständigen hinzuziehen.

Quelle: VPB
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2. Januar 2018
Neuigkeiten aus der Immobilienbranche
Energieeffizienz: Umfrage: Gefragt sind Energiesparprodukte mit Zusatznutzen

Wie eine aktuelle Umfrage der Deutschen Energie-Agentur (dena) zeigt, sind digitale Energiesparprodukte unter den Anwendern besonders beliebt, wenn sie neben der Energie- und Kostenersparnis einen zusätzlichen Nutzen haben. Dieser sollte jedoch stets transparent und für den Verbraucher nachvollziehbar sein.

Für die Analyse „Digitalisierung als Enabler für die Steigerung der Energieeffizienz“ wurden weltweit 199 Unternehmen und deren Energiesparprodukte untersucht und über 200 Marktteilnehmer befragt. Während für Industrie und Gewerbe die Kostenersparnis als wichtigstes Kriterium genannt wurde, spielt im privaten Sektor etwa ein verbesserter Wohnkomfort, erhöhter Einbruchsschutz oder auch die Nutzung der eigenen Daten für weitere Serviceangebote eine wichtige Rolle.

Die Analysten kommen zu dem Schluss, dass digitale Energieprodukte durchaus hohes Potenzial aufweisen, die Energieeffizienz in Privathaushalten zu steigern, doch die hohen Anschaffungskosten nach wie vor eine große Hürde darstellen. Zudem sei es erforderlich, die Nutzer besser über die einzelnen Produkte und Services zu informieren.

Quelle: dena
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