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Nachfolgend finden Sie unsere täglichen Nachrichten aus der Immobilienbranche.
Wir hoffen, das ein oder andere Thema auch für Sie gefunden zu haben.


22. Juni 2018
Neuigkeiten aus der Immobilienbranche
Guter Rat: Heizungspumpen: Ein Wechsel lohnt sich

Heizungspumpen der älteren Generation sind regelrechte Energiefresser. Wie Stiftung Warentest in einem aktuellen Vergleich festgestellt hat, ist die Energieersparnis selbst bei günstigen Umwälzpumpen für rund 100 Euro erheblich. Bereits nach wenigen Jahren zahlt sich die Investition in eine neue Pumpe aus.

Während Heizungspumpen aus den 90er Jahren meist mit voller Kraft das heiße Wasser durch die Rohre pumpen, passen sich moderne Systeme dem Bedarf an und verbrauchen so deutlich weniger Strom. Lediglich acht bis neun Euro Stromkosten fallen bei den Effizienzsiegern in einem Standard-Einfamilienhaus pro Jahr an. Im Vergleich: Eine Pumpe aus dem Jahr 2007 verbraucht etwa 49 Euro, ein System aus den 90er Jahren sogar noch mehr.

Der Test Heizungspumpen ist online unter www.test.de/heizungspumpen abrufbar. Neben den klassischen Modellen sind auch Pumpen für Solaranlagen und Erdwärme im Test enthalten.

Quelle: Stiftung Warentest
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21. Juni 2018
Neuigkeiten aus der Immobilienbranche
Marktdaten: Wohnungsbau: Fertigstellungen trotz Anstieg noch zu gering

Im vergangenen Jahr wurden laut Statistischem Bundesamt 284.000 Wohnungen gebaut. Im Vergleich zu 2016 bedeutet dies einen Anstieg von 7.100 Wohnungen und somit ein Plus von 2,6 Prozent. Der seit 2011 anhaltende Aufwärtstrend setzt sich somit weiter fort, doch bleibt die Zahl der Fertigstellungen noch immer hinter den Erwartungen zurück.

Da bereits 2016 die Zahl der Genehmigungen mit 347.000 deutlich über den tatsächlich gebauten Wohnungen lag, besteht derzeit ein Überhang von mittlerweile 653.300 Genehmigungen. Der deutlichste Anstieg bei den 2017 gebauten Wohnungen wurde bei den Neubauwohnungen in Wohngebäuden festgestellt (Plus 4,1 Prozent). Die Wohnungen in Einfamilienhäusern gingen dagegen um 1,5 Prozent zurück.

Ein deutliches Plus wurde darüber hinaus bei den 2017 fertiggestellten neuen Nichtwohngebäuden festgestellt. Gegenüber dem Vorjahr erhöhte sich ihr Anteil um 4,4 Prozent auf 187,4 Millionen. Die Analysten führen dies auf einen Anstieg bei den nichtöffentlichen und öffentlichen Bauherren zurück.

Quelle: Destatis
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20. Juni 2018
Neuigkeiten aus der Immobilienbranche
Baubranche: Bautipp: Die Vor- und Nachteile von Systemkellern

Wer sich im Rahmen seines Hausbaus für einen Systemkeller entscheidet, nimmt in der Regel an, ein Standardsystem zu erhalten, das erprobt und qualitativ hochwertig ist. Doch wie der Verband Privater Bauherren e.V. (VPB) aktuell mitteilt, kann die vermeintliche schnelle und einfache Lösung später erhebliche Probleme verursachen.

Denn nach Erfahrungen der Bauexperten werden die Systeme nicht immer so hergestellt, wie es im Vertrag vereinbart wurde. Immer wieder werden bei Gutachten gravierende Mängel festgestellt. So wird beispielsweise ab und an nur ein Teil der berechneten Bewehrung eingebaut, was insbesondere in Erdbebengebieten die Standsicherheit des Kellers gefährden kann. Auch ist die Betondeckung über dem Bewehrungsstahl oft nicht ausreichend oder die Lage der Bewehrung entspricht nicht den Vorgaben.

Das Problem: Auch wenn standardisierte Systeme in der Regel gut durchdacht sind, ist die korrekte Ausführung auf der Baustelle entscheidend für die Qualität des Kellers. Wollen Bauherren sichergehen, sollten sie sich sowohl bei der Vertragsprüfung als auch bei der baubegleitenden Qualitätskontrolle von einem unabhängigen Sachverständigen begleiten lassen.

Quelle: VPB
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19. Juni 2018
Neuigkeiten aus der Immobilienbranche
Energieeffizienz: Private Energiewende: Energieeffizient Wäsche waschen

Immer mehr Verbraucher wünschen sich einen energieeffizienten Haushalt. Den großen Schnitt schaffen in erster Linie eine umfassende Sanierung, eine neue Heizung sowie moderne Haushaltsgeräte, um nachhaltig Energie und Kosten einzusparen. Doch auch mit kleinen Schritten lässt sich etwas tun, um der privaten Energiewende ein Stück näher zu kommen.

Wer beispielsweise mit niedrigen Temperaturen wäscht, schont die Umwelt und spart Stromkosten – mit gleichem Ergebnis. Denn die heutigen Waschmittel sind in der Regel so effektiv, dass sie auch bei 30 Grad saubere Wäsche waschen können. Die Nutzung der „ECO“-Programme nimmt zwar etwas mehr Zeit in Anspruch, dafür kommen sie mit weniger Wasser aus und sind somit effizienter.

Auf die Energieeinsparung durch Beladungsautomatik sollten sich Verbraucher dagegen nicht verlassen. Der Verbrauch von Strom und Wasser ändert sich bei halber Beladung nur geringfügig. Bei hartnäckigen Flecken sollte zudem auf Vorwäsche verzichtet und diese stattdessen mit speziellen Reinigern vorbehandelt werden.
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18. Juni 2018
Neuigkeiten aus der Immobilienbranche
Facility Management: Urteil: Hausgeld muss nur auf WEG-Konto gezahlt werden

In einem aktuellen Urteil entschied das Landesgericht Saarbrücken, dass die Mitglieder einer Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) ihr Hausgeld lediglich auf ein Konto zahlen müssen, das unmittelbar der Gemeinschaft unterliegt. Ein Verwalter kann keine Zahlung auf ein offenes Treuhandkonto verlangen (AZ 5 S 44/17).

Im vorliegenden Fall hatte ein Hausverwalter von einem Wohnungseigentümer die Nachzahlung von 1.400 Euro aus der Jahresabrechnung 2016 verlangt. Diese Zahlung sollte auf ein eigenes offenes Treuhandkonto des Verwalters erfolgen, das nicht der WEG zugewiesen war. Der Eigentümer verweigerte daher die Zahlung.

Das Gericht gab nun aktuell dem Eigentümer recht und wies die Zahlungsklage des Verwalters ab. Dieser könne eingenommene Gelder nicht mit seinem Privatvermögen zusammenbringen und ist verpflichtet, ein Konto auf den Namen der WEG einzurichten. Der Eigentümer darf daher die Zahlung verweigern, solange die Zahlungsfähigkeit der WEG weiterhin gewährleistet ist.
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15. Juni 2018
Neuigkeiten aus der Immobilienbranche
Baubranche: Fertighaus-Kompass: Capital testet 49 Hersteller

Viele Bauherren entscheiden sich heute aus Zeit- und Kostengründen für den Fertighausbau, um die eigenen vier Wände zu realisieren. Doch wie verbraucherfreundlich die Hersteller wirklich sind, zeigt sich meistens erst, wenn es um die Behebung von Mängeln, Services oder vertragliche Fragen geht. Mit dem „Fertighaus-Kompass“ hat das Wirtschaftsmagazin Capital aktuell 49 Unternehmen der Fertighaus-Branche analysiert.

Auf Anfrage des Magazins schickten 25 der 49 Unternehmen Musterverträge und Baubeschreibungen zur Prüfung. Faire Regeln bei der Bezahlung, klar formulierte Widerrufsrechte und Fristen sowie eine kurze, verständliche Formulierung wurden von dem Rechtsexperten positiv bewertet. Für die Kategorie Wohngesundheit erzielte die Mitgliedschaft in einer Qualitätsgemeinschaft und das Zusatzengagement wie beispielsweise Raumluftkontrolle Pluspunkte. Einen guten Service bescheinigten die Prüfer, wenn die Unternehmen eine informative Webseite und Informationsmaterial zur Verfügung stellten und zeitnah auf Rückrufbitten reagierten.

Mit 100,7 von maximal möglichen 107 Punkten erzielte der Anbieter Schwörer Haus das beste Ergebnis und erhielt 5 Punkte. Ebenfalls Top-Platzierungen erhielten die Hersteller Weber Haus, Fingerhut Haus, Baufritz, Huf Haus, Okal und Allkauf.

Quelle: Capital
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14. Juni 2018
Neuigkeiten aus der Immobilienbranche
Marktdaten: Marktbericht: Preisauftrieb am Immobilienmarkt hält an

Die Nachfrage nach Immobilien ist nach wie vor hoch. Einer aktuellen Umfrage der Landesbausparkassen (LBS) zufolge liegt das Nachfragewachstum auf dem deutschen Markt auf Vorjahresniveau. Gleichzeitig wird das Angebot verfügbarer Häuser und Wohnungen kleiner, da der Neubau nicht schnell genug realisiert werden kann.

Die Marktexperten rechnen daher mit einem Preisanstieg von 4 bis 7 Prozent bis zum Jahresende. Neben Wohnungs- und Haussuchenden drängen vor allem auch Kapitalanleger auf den Markt, die in Immobilien investieren wollen. Dabei variieren die Preise von Region zu Region erheblich. Großstädte wie München, Wiesbaden, Frankfurt und Stuttgart führen die Preisrangliste an. Auch die Umlandgemeinden ziehen der Erhebung zufolge immer weiter ihre Preise an.

Für die Umfrage wurden Immobilienexperten in 402 Land- und Stadtkreisen befragt. Für die weitere Entwicklung auf dem deutschen Immobilienmarkt ist es nach Meinung der LBS-Experten vor allem wichtig, die Ausweitung des Wohnungsangebots schnellst möglich voranzubringen.

Quelle: LBS
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13. Juni 2018
Neuigkeiten aus der Immobilienbranche
Baubranche: Bautipp: Rohrleitungen müssen ordnungsgemäß gedämmt werden!

Rohrleitungen sichern die Kalt- und Warmwasserversorgung und müssen laut Energieeinsparverordnung (EnEV) gedämmt werden. Laut Verband Privater Bauherren e.V. wird dies aber in rund 80 Prozent der Fälle nicht ordnungsgemäß erledigt. Sogar große Bauunternehmen behandeln dieses Thema nicht immer mit der nötigen Sorgfalt, heißt es von Seiten der Bauexperten.

In einer regelmäßigen Baukontrolle sollte daher unbedingt auf eine korrekte Dämmung der Warmwasserleitungen geachtet werden. Die Dämmstoffschläuche sind in verschiedenen Größen erhältlich. Je nach Innendurchmesser der Rohre sind unterschiedliche Dämmschichten vorgeschrieben. Bleibt die Baufirma hinter den Mindestanforderungen zurück, so ist das kein lässlicher Fehler, sondern ein echter Baumangel.

Um rechtliche Auseinandersetzungen, Ärger und Folgekosten zu vermeiden, sollten Bauherren die genaue Beschaffenheit der Rohrleitungsdämmung im Bauvertrag festhalten. Da es für einen Laien bei der Baukontrolle in der Regel schwierig ist, die rechtlichen Vorschriften auf ihre Korrektheit zu prüfen, empfehlen die Experten eine Zusammenarbeit mit einem unabhängigen Sachverständigen, der die Baukontrolle begleitet.

Quelle: VPB
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12. Juni 2018
Neuigkeiten aus der Immobilienbranche
Energieeffizienz: Sonne speichern: Wissenswertes zum Solarstromspeicher

Die Nachfrage nach alternativen Energiequellen und der Wunsch nach mehr Unabhängigkeit im Verbrauch ist groß. Dem Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) zufolge ist der deutsche Photovoltaik-Markt im Vorjahresvergleich um rund 65 Prozent gewachsen. Die Förderprogramme der KfW helfen Hausbesitzern dabei, die Investition in eine Solarstromanlage sowie neuerdings in Speichersysteme zu bewerkstelligen.

Eigentümer können mit einem zinsgünstigen Kredit sowie einem Tilgungszuschuss in Höhe von 10 Prozent der geförderten Kosten rechnen. Voraussetzung  für den Zuschlag ist allerdings, dass ein Teil der erzeugten Energie in das öffentliche Netz eingespeist wird. Da beide Förderprogramme zum Jahresende 2018 enden, sollten Interessenten frühzeitig mit der Planung beginnen.

Doch von den Förderprogrammen können nicht nur Hausbesitzer profitieren – sogenannte Mini-Solaranlagen für den Balkon mit einer Leistung von 150 bis 600 Watt sind seit kurzer Zeit in Deutschland zugelassen und ermöglichen Mietern und Wohnungseigentümern, an den Programmen teilzunehmen und von den Vorteilen der alternativen Energieerzeugung zu profitieren.
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11. Juni 2018
Neuigkeiten aus der Immobilienbranche
Facility Management: Urteil: WEG muss bei Sanierung WEG Handwerker benennen

In einem aktuellen Urteil entschied das Amtsgericht Marl, das die Mitglieder einer Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) das Recht haben zu wissen, welches Unternehmen bei einer Sanierung beauftragt werden soll. Die Information muss im Protokoll festgehalten werden und für alle Eigentümer zugänglich sein (AZ 34 C 8/17).

Im vorliegenden Fall hatte eine WEG-Verwaltung die Eigentümer zur Abstimmung über die Sanierung einer Heizanlage eingeladen. Zuvor wurde ein Ingenieursbüro ausgewählt, das das wirtschaftlichste Angebot abgegeben hatte und ebenfalls zu der Abstimmung hinzugezogen wurde. Nachdem die anwesenden Eigentümer die Beauftragung des Unternehmens beschlossen hatten, erhob ein Wohnungseigentümer Klage, da im Beschluss nicht klar erkennbar war, welches Unternehmen den Auftrag erhalten hatte.

Das Gericht entschied nun aktuell zu Gunsten des Klägers. Zur Begründung: Es reiche nicht aus, dass die bei der Versammlung anwesenden Mitglieder das beauftragte Unternehmen kennen. Dies muss klar aus dem Beschlussprotokoll der Sitzung hervorgehen. Auch die Grundfragen über die Maßnahmen der Sanierung müssen festgelegt und protokolliert werden.
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8. Juni 2018
Neuigkeiten aus der Immobilienbranche
Guter Rat: Finanztest: So finanzieren Sie Ihre eigene Immobilie

Die Zinsen für einen Bau- oder Kaufkredit sind nach wie vor günstig. In ihrer aktuellen Sonderausgabe des Magazins Finanztest „Meine Immobilie“ zeigen die Experten, wie man die eigene Wohnung oder das neue Eigenheim günstig finanziert. Denn langfristig gesehen ist das Wohnen in den eigenen vier Wänden in der Regel günstiger als Mieten.

Das Heft gibt einen Schnellkurs für Immobilienkäufer: Neben Einblicken in den deutschen Immobilienmarkt erhalten die Leser umfassende Informationen rund um die Finanzierung. Vom ersten Kassensturz über Finanzierungsmöglichkeiten und die passende staatliche Förderung bis hin zu Anschlusskrediten. Eine praktische Hilfe bei Neuanschaffungen bieten zudem viele Checklisten und Expertentipps.

Doch auch für Immobilienbesitzer bietet das Magazin Wissenswertes: Wer sanieren will, sollte von den zur Verfügung stehenden Zuschüssen profitieren. Zudem hilft ein großer Heizsystemvergleich inklusive Solarthermie und Photovoltaik bei der Auswahl. Ein Kapitel beschäftigt sich darüber hinaus mit den relevanten Versicherungen rund ums Eigenheim.

Quelle: Stiftung Warentest
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7. Juni 2018
Neuigkeiten aus der Immobilienbranche
Marktdaten: Wohnimmobilien: Aufwärtstrend im April in allen Segmenten

Wie aus dem aktuellen Eurospace Hauspreis-Index (EPX) hervorgeht, sind die Preise für Wohnimmobilien im April 2018 erstmals seit sechs Monaten wieder angestiegen. Mit einem Plus von 2,64 Prozent wurde das deutlichste Wachstum bei den Bestandsimmobilien festgestellt. Neubauhäuser und Wohnungen stiegen im Vergleich dazu nur leicht um 0,7 und 1,27 Prozent.

Insgesamt hat sich die Preisentwicklung jedoch in den vergangenen Monaten verlangsamt. Der Verband deutscher Pfandbriefbanken (vdp) rechnet sogar in Zukunft bundesweit mit einer spürbaren Abschwächung der Preisdynamik. Denn Marktexperten sehen vor allem in den rückläufigen Baugenehmigungszahlen Risiken für die Investitionssicherheit. Insbesondere im Bereich der Ein- und Zweifamilienhäuser wurden laut Statistischem Bundesamt 2 beziehungsweis 2,7 Prozent weniger Bauprojekte genehmigt.

Die Experten fordern vor diesem Hintergrund, die Rahmenbedingungen für mehr Wohnungsbau zu verbessern und Planungssicherung für Investoren zu schaffen. Neben behördlichen und rechtlichen Hemmschwellen ist es vor allem der Mangel an verfügbarem Bauland und Fachkräften, der den Neubau stocken lässt.

Quelle: EPX
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6. Juni 2018
Neuigkeiten aus der Immobilienbranche
Baubranche: Bautipp: Schlechte Energiebilanz ist ein Mangel

Je sorgfältiger Bauherren ihre Baustelle kontrollieren, desto weniger Fehler passieren. Laut Verband Privater Bauherren e.V. ist es wichtig, Mängel sofort zu erkennen und beheben zu lassen, um Folgeschäden zu vermeiden. Mängel wie eine schlechte Abdichtung des Kellers, Risse im Mauerwerk oder in Fliesen werden oft erst später erkannt, wenn die Gewährleistungspflicht abgelaufen ist.

Auch eine schlechte Energiebilanz entdeckt man meist erst im Laufe der Zeit, wenn die Räume nicht richtig warm werden oder das neue Haus einen zu hohen Energieverbrauch hat. Bei Putzabplatzungen, Veralgungen und Vermoosungen auf Wärmedämmverbundsystemen sollten Bauherren daher hellhörig werden und einen Sachverständigen hinzuziehen.

Da viele dieser Mängel unter die Gewährleistung fallen, muss die Baufirma diese auf eigene Kosten beheben. Vorausgesetzt, Bauherren rügen die Schäden rechtzeitig und kontrollieren am besten täglich ihre Baustelle. Etwa ein halbes Jahr vor Ende der Gewährleistungsphase sollte eine umfassende Schlussbegehung erfolgen.

Quelle: VPB
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5. Juni 2018
Neuigkeiten aus der Immobilienbranche
Energieeffizienz: Studie: Sanierung ohne Energieberater kann teuer werden

Wer auf die Beratung durch einen Energieberater verzichten will, riskiert das eigentliche Ziel der Sanierung aus den Augen zu verlieren. Denn ohne die Zusammenarbeit mit einem Energieexperten schließt man die staatliche Förderung von vorne herein aus – diese ist jedoch die Grundlage für die Zuschüsse aus den Fördertöpfen.

Darüber hinaus hatte eine Forsa-Studie bereits 2012 festgestellt, dass ohne Vor-Ort-Beratung kaum Energieeinsparungen erreicht werden. Durch die Zusammenarbeit mit einem unabhängigen Energieberater wurde hingegen eine Ersparnis von durchschnittlich 27 Prozent erzielt. Mit der direkten Beauftragung von Handwerksbetrieben wurde zwar eine Einsparung von 16 Prozent festgestellt, diese reiche laut Branchenexperten jedoch nicht aus, um die Kosten für eine Sanierung zu amortisieren.

Nach Angaben der KfW sparen Hauseigentümer durch die günstigen Kreditkonditionen sowie diverse Zuschüsse durchschnittlich 12.000 Euro, wenn sie ihren Altbau zu einem KfW-85-Haus umbauen lassen. Der Eigenanteil für die Zusammenarbeit mit einem Energieberater von 500 Euro ist daher durchaus eine lohnende Investition.
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4. Juni 2018
Neuigkeiten aus der Immobilienbranche
Mieten & Vermieten: Urteil: Änderung der Indexmiete erfordert Schriftform

Der Bundesgerichtshof entschied in einem aktuellen Urteil, dass eine Neufestsetzung der Miete bei einer Indexänderung schriftlich erfolgen muss. Liegt dagegen eine Anpassungsautomatik oder ein einseitiges Änderungsrecht vor, ist keine Schriftform für die neue Vereinbarung erforderlich (AZ XII ZR 43/17).

Im vorliegenden Fall hatte ein Vermieter die Miete auf Basis des geänderten Verbraucherindex erhöht. Im Mietvertrag war vereinbart, dass die Mietparteien eine Neufestsetzung der Miete verlangen können, wenn sich der Verbraucherpreisindex um mehr als vier Prozent ändert. Nachdem der Vermieter um die erhöhte Miete gebeten hatte, zahlte der Mieter zunächst die neue Miete, kündigte aber im darauffolgenden Jahr.

Das Gericht entschied, dass die Kündigung des Mieters wirksam war. Indem der Mieter die geforderte Miete gezahlt hatte, entsprach der Mietvertrag insgesamt nicht mehr der Schriftform und unterliegt den gesetzlichen Kündigungsfristen.
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